Leopold Hurt
Komponist
wurde 1979 in Regensburg geboren. Er studierte am Richard-Strauss-Konservatorium München Zither bei Georg Glasl, sowie Viola da Gamba/Violone und Historische Aufführungspraxis. In Komposition wurde er von Peter Kiesewetter unterrichtet. Er nahm an Meisterkursen bei Dieter Schnebel, Paul-Heinz Dittrich sowie bei Nigel North teil und belegte Kurse für Elektronische Musik am IRCAM/Paris (Stipendium des Freistaats Bayern). Momentan studiert er Komposition bei Manfred Stahnke in Hamburg.
Leopold Hurt schrieb die Kammeroper „Anna Livia Plurabelle“ (ADEvantgarde-Festival 2001) und das abendfüllenden Oratorium „Muspilli“ (Regensburger Philharmoniker). Momentan arbeitet er an einem Musiktheater über den Medea-Mythos.
Als Interpret ist er auf dem Gebiet der Neuen Musik und im Bereich der Historischen Aufführungspraxis tätig, u.a. beim Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Sinfonieorchester des WDR, sowie als Solist beim Orchestra di Roma. Leopold Hurt war Stipendiat des Freistaats Bayern, der Stiftung Podium Junger Musiker und Preisträger im Internationalen Wettbewerb für Zither Ernst Volkmann-Preis (2004). 2008 wurde er mit dem Annemarie und Hermann Rauhe Preis für Neue Kammermusik und mit dem ersten Preis beim Gustav-Mahler-Kompositionswettbewerb (Klagenfurt) ausgezeichnet. Vom Frankfurter Ensemble Modern wurde er zum Internationalen Kompositionsseminar 2008/2009 eingeladen.
Kontakt http://www.leopoldhurt.de
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